Interessengemeinschaft Kaufmännische Grundbildung Thurgau

Praxisbericht

Informationen

Im üK 3 werden die Lernenden in den Praxisbericht eingeführt. Der neu gestaltete Praxisbericht bildet die Grundlage zur mündlichen Lehrabschlussprüfung. Es ist sehr wichtig, dass die Lernenden diesen Bericht zweckmässig ausfüllen, da dieser Bericht von den Experten zur Vorbereitung der zwei Gesprächssituationen verwendet wird. Die Lernenden können ihre mündliche Prüfung insofern steuern, indem sie ihre praktischen und kommunikativen Fähigkeiten klar ausweisen. Die beiden je 15 Minuten dauernden Gesprächssituationen werden somit mit dem Erlernten aus dem Lehrbetrieb verknüpft. Zu jeder Gesprächssituation, die schriftlich als Gesprächsrahmen und mit der konkreten Situation abgegeben wird, können sich die Lernenden je 5 Minuten auf das folgende Prüfungsgespräch vorbereiten.

Im Praxisbericht werden konkrete Informationen zu den Lerninhalten, dem Ausbildungsprogramm und Ablauf der Lehre verlangt. Die Experten erhalten damit ein ganzheitliches Bild der Ausbildung. Je genauer und konkreter die Lernenden ihren Praxisbericht ausfüllen, umso praxisbezogener steuern sie ihre mündliche LAP.

Das Ausfüllen des Berichtes ist eine erste Prüfungsvorbereitung, denn jetzt reflektieren die Lernenden was sie bei der täglichen Arbeit - ergänzt durch das Wissen von üK und Schule - gelernt und angewendet haben. Wünscht der Lernende auch über Inhalte des letzten Semesters geprüft zu werden, so empfehlen wir einen speziellen Hinweis im Praxisbericht.

Der Berufsbildner unterschreibt den Praxisbericht und bestätigt damit, dass die Inhalte richtig sind.

Der Abgabetermin ist am ersten Tag des üK 4. Dieser wurde so gewählt, dass bei allfälligen Fragen oder Unklarheiten im üK 4 noch ein Theorieteil Praxisbericht möglich ist.

Tipps

  • Die Lernenden erstellen 3 Exemplare des Praxisberichts (inkl. aller Beilagen auch 3fach). 2 Exemplare gehen nach dem üK 4 an die prüfenden Experten. Das andere wird im üK 4 eingesetzt und dient anschliessend zur weiteren persönlichen Prüfungsvorbereitung.
  • Für jeden der drei Praxisberichte ist es am sinnvollsten, wenn er in eine eigene Klarsichthülle gepackt wird.
  • Der Praxisbericht verfolgt zwei wesentliche Ziele:
    • Die Experten erfahren das Wesentliche über den Lehrbetrieb und Ihre Tätigkeiten. Also muss dies möglichst konkret, aber trotzdem nicht unbedingt mit vielen Worten beschrieben werden.
    • Aufgrund der Beschreibungen (dafür sehr wichtig sind die Seiten „Tätigkeit“ sowie „Kommunikation“) soll es den Experten möglich sein, möglichst praxisnahe Gesprächssituationen vorzubereiten.
  • Die Beilagen sollen die Beschreibungen unterstützen oder angewendete Hilfsmittel (z.B. Preisliste, Kontenplan etc.) aus der Praxis sein.
  • Denken Sie daran: Der Praxisbericht ist der erste Eindruck, welchen die Experten von den Lernenden erhalten. Schreibfehler und andere Unschönheiten sollten deshalb vermieden werden.


Als Unterstützung bieten wir Ihnen diverse Weiterbildungsmöglichkeiten an.

Aktuelle Kursangebote

Kursangebote


webdesign: chrisign gmbh info@igkg-tg.ch [Home]