Betrieblich organisierte Grundbildung

Profileinteilung und -wechsel

Beim Abschluss des Lehrvertrags entscheiden sich die Vertragsparteien aufgrund einer Vorabklärung mit der zu bildenden Person für eines der beiden Profile (B oder E). Das Profil wird im Lehrvertrag aufgeführt.

Ab Lehrbeginn ist die Leistung der/des Lernenden ausschlaggebend, um im E-Profil bleiben zu können. Für die Absolventinnen und Absolventen im E-Profil entscheidet die Schule jeweils am Ende des 1. bis 3. Semesters aufgrund des Zeugnisses über die Promotion ins nächste Semester.

Profildifferenzierung

Die Ausbildung zur Kauffrau oder zum Kaufmann EFZ kann in zwei Profilen absolviert werden. B-Profil steht für die Basis-Grundbildung, E-Profil für erweiterte Grundbildung. Die beiden Profile unterscheiden sich nur in der schulischen Ausbildung. In der betrieblichen Ausbildung und in den überbetrieblichen Kursen verfolgen beide die gleichen Bildungsziele (gleiches Berufsbild, gleicher Bildungsplan).

  • Kaufleute mit B-Profil erwerben breitere Kenntnisse in „Information, Kommunikation, Administration“.
  • Kaufleute mit E-Profil lernen eine zweite Fremdsprache und erwerben breitere Kenntnisse in „Wirtschaft und Gesellschaft“.
  • Beide Profile umfassen1800 Lektionen in der Berufsfachschule.
  • Eine Promotionsordnung regelt den Profilwechsel.
  • Die Berufsbezeichnung im eidgenössischen Fähigkeitszeugnis lautet für beide Profile „Kauffrau / Kaufmann EFZ“. Das unterschiedliche Profil ist im Notenausweis dokumentiert.

Berufsmaturität (BM)

Die Berufsmaturität kann parallel zum E-Profil oder nach Abschluss der beruflichen Grundbildung als Vollzeitlehrgang oder berufsbegleitend als Teilzeitlehrgang absolviert werden. Dieser Abschluss ermöglicht den Einstieg in ein Fachhochschulstudium.

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